Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Pflegebedürftige Menschen haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche. So kann es sein, dass zum Beispiel bei Menschen mit Demenz viel mehr Zeit für die Beaufsichtigung und Unterstützung benötigt wird, bei anderen Patienten dagegen mehr Zeit für die reine Pflege und Betreuung.
Deshalb gibt es für pflegebedürftige Personen mit erhöhtem Betreuungsbedarf zur reinen häuslichen Pflege auch niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote. Mit diesen Angeboten können die pflegenden Angehörigen entlastet aber auch die Pflegebedürftigen gefördert, betreut oder beaufsichtigt werden.

Den Gesetzestext zu den zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen finden Sie im § 45b SGB XI und für die niedrigschwelligen Betreuungsangebote im § 45c SGB XI

Wer kann diese Leistungen anbieten?
Es gibt sehr strenge Richtlinien darüber, wer die Entlastungsangebote anbieten bzw. durchführen darf.

Neu ist darüber hinaus, dass Pflegebedürftige, die nicht die Voraussetzungen des § 45a erfüllen (also keine Einschränkung in der Alltagskompetenz haben), ebenfalls zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen können.

Da die Angebote durch Pflegedienste kaum ausreichen und zudem recht teuer sind, dürfen auch anerkannte Agenturen diese Dienstleistungen erbringen. Daymaker hat diese Anerkennung, welche dazu berechtigt, mit den Pflegekassen abzurechnen.
Wer Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsangebote hat, bekommt (Stand Januar 2015) 104 Euro bzw. 208 Euro pro Monat. Ab 2017 werden dies einheitlich 125€ sein.